Worum geht’s in „Collumina – Ghost in the Machine“
Das Licht-Kunst-Projekt COLLUMINA ist ein Ausstellungsformat im öffentlichen Raum in Köln. Als Plattform bietet COLLUMINA Lichtkunst eine temporäre Präsenz in der Stadt frei von Zugangsbeschränkungen. Gleichzeitig werden ungewöhnliche Orte der Stadt illuminiert. Mittels einer App werden die Besucher zu den Kunstprojekten geführt. Etablierte Kunstschaffende und Pioniere der Lichtkunst werden neben jüngeren Künstlergenerationen gezeigt. Die Projekte werden mittels verschiedener Techniken konzipiert, u.a. Neonlicht, LED, Projektion und Videomapping. Collumina – Ghost in the Machine ist Teil des List-Kunst-Projekts COLLUMINA.
Dieses Jahr findet COLLUMINA V vom 26.-29. November in Köln im Haus der Stiftungen / Galerie Seippel in der Zeughausstraße (Altstadt-Nord), im KulturKubus / Haus der Architektur (Innenstadt) und am Greenhouse Gebäude an der Iltisstraße (Ehrenfeld) statt. Collumina zeigt Arbeiten von internationalen Künstler:innen. U.a. von Nieves de la Fuente Gutierrez, Hartung | Trenz, Jacqueline Hen, Navid Razavi, Andreas Schmid, François Schwamborn, Yoana Tuzharova und XENORAMA. Die Kunstprojekte bestehen u.a. aus Neonlicht, Projektionen, Lichtgemälden, Videoinstallationen, Klangkunst und einer Theater-Medieninstallation.
Wo kann man das Projekt sehen?
Im KulturKubus, Haus der Architektur, wird im Rahmen von COLLUMINA V eine interdisziplinäre Theater-Medieninstallation von Navid Razavi in Kooperation mit der Schauspielschule der Keller und Regisseurin Lily McLeish gezeigt. Die Performance wird zu zwei verschiedenen Zeiten am Abend, 19:00 h und 20:30 h, zu sehen sein. (Anmeldung erforderlich, kostenlose Tickets über Eventbrite).
„Ghost in the Machine“ ist ein transdisziplinäres Experiment zwischen Theater und Neue Medien. Dabei kombinieren der Medienkünstler Navid Razavi seine Multidimensionalen Installation SURFACE und die Regisseurin Lily McLeish Texte aus verschiedenen Jahrhunderten zum Thema KI und Geister.
SURFACE ist eine immersive, kinetische Audio-Visuelle Installation, die erforscht, wie sich Materialien in Klang und Klänge in Bilder synthetisieren lassen. Im dialogischen Spiel mit Hannah Marie Bahlo, Viona Canoska und Maximilian Sassinek der Schauspielschule Der Keller werden alternative Dimension geschaffen. Zwischen den einzelnen Aufführungen haben die Besucher die Gelegenheit, mit der Licht-Klang-Bewegungs-Installation zu interagieren.
Navid Razavi ist ein transdisziplinärer Medienkünstler. Er hat sich auf die Entwicklung von Projekten im Bereich Neue Medien mit einem Schwerpunkt auf Immersion und Interaktivität spezialisiert. Sein künstlerischer Ansatz besteht darin, Materialien forensisch zu dekonstruieren und ihre Komponenten zu Hybriden aus audiovisuellen Performances und interaktiven Installationen zu verschmelzen. Er verwendet Techniken des Creative Codings, 3D Designs, Echtzeit-Renderings, Lichtdesigns und generativer Video- und Klangsynthese in Mehrkanal-Setups. Lily McLeish ist eine britisch-deutsche Regisseurin und Kuratorin. Sie ist in den Bereichen Theater, Tanz, Oper, Licht- und Medienkunst, Film, Videoinstallation und Podcast tätig.
Sie arbeitet meist an Schnittstellen; ihre Arbeiten und Produktionen untersuchen Hybridformen, eine Erkundung des Unbekannten und enthalten oftmals Projektionen als Teil des Konzepts.
Regie:
Lily McLeish
Lichtkünstler:
Navid Razavi
Mit:
Hannah Marie Bahlo, Viona Canoska, Maximilian Sassinek
Termine:
26. bis 29.11.2025 jeweils 19:00 h und 20:30 h im Kultur Kubus, Josef-Haubrich-Hof (kostenlose Tickets über Eventbrite)





























